Installationsvoraussetzungen

Hardware

Für die Entwicklung, den CMS-Server, den Live-Server sowie gegebenenfalls den Staging-Server empfehlen wir den Einsatz dedizierter Rechner. Diese sollten die gleiche Hardware-Plattform sowie einheitliche Betriebssoftware (wie Betriebssystem und Datenbank) haben. Dadurch lassen sich Probleme mit der verwendeten Hard- und Software rechtzeitig und nicht erst im Live-Betrieb feststellen.

Für die Entwicklung, das Testen und Staging ist ein handelsüblicher PC ausreichend.

Für das Live-System wird in der Regel leistungsfähigere Hardware benötigt als für die anderen genannten Systeme. Rails-Anwendungen lassen sich leicht skalieren, indem schnellere Hardware zum System hinzugefügt wird.

Serverseitige Software

Um den Infopark Rails Connector in der Version 6.7.3 oder 6.8 einsetzen zu können, benötigen Sie die unten aufgeführte Software. Infopark empfiehlt, Gems nach Möglichkeit stets als derselbe Benutzer zu installieren, da sie andernfalls an unterschiedlichen Stellen im Dateisystem abgelegt werden, wodurch Bundler sie möglicherweise nicht mehr findet.

  1. Für den Produktivbetrieb ist ein Standard-Linux-System (empfohlen: 64 Bit) erforderlich. Als System für die Entwicklung kann auch Mac OS X in der Version 10.6 (“Snow Leopard"), 10.7 (“Lion") oder 10.8 (“Mountain Lion") eingesetzt werden. Rails-Connector-Versionen bis einschließlich 6.7.1 sind jedoch nicht mit Mac OS X 10.6 oder höher kompatibel.
  2. Ruby 1.8.7 Patchlevel 174 oder höher mit OpenSSL-Unterstützung und der dynamisch ladbaren Ruby-Bibliothek.
  3. RubyGems 1.3.7 oder höher. Während der Installation des Infopark Rails Connectors installiert RubyGems weitere benötigte Software von Drittanbietern. Hierfür ist eine Internetverbindung erforderlich.
  4. Rails 3.2.11 sowie Bundler.
  5. Infopark CMS Fiona (Version 6.7.2 oder höher) mit einer MySQL-Datenbank. Bei der Datenbank muss storeBlobsInDatabase eingeschaltet sein. Der Content Manager (CM) muss railsifiziert worden sein.
  6. Ein Apache HTTP-Server ab Version 2.2. Es ist auch möglich, andere Webserver einzusetzen, die als Reverse-Proxy und Load-Balancer funktionieren. Infopark unterstützt aktuell nur den Betrieb mit dem Apache. Der eingesetzte Webserver sollte den XSendFile-Header verarbeiten. Dies ist keine absolute Notwendigkeit, jedoch führt der Verzicht auf den Einsatz von XSendFile zu Geschwindigkeitseinbußen. Um beim Apache HTTP-Server die Verarbeitung von XSendFile zu ermöglichen, installieren Sie bitte das Modul mod_xsendfile. Falls erforderlich, aktivieren Sie in Ihrer Rails-Anwendung den Gebrauch von XSendFile.
  7. Wenn der Rails Connector im Phusion Passenger betrieben wird, so ist mod_passenger mindestens in der Version 2.2.9 erforderlich.
  8. Wenn der Rails Connector in einem Nginx HTTP-Server mit Unicorn betrieben wird, muss dessen Konfiguration angepasst werden. Dieser verwendet eine separate Datenbankverbindung, um die Daten aus dem CMS auszulesen. Daher muss diese Verbindung ebenfalls getrennt und neu aufgebaut werden, wann immer ein neuer Unicorn-Worker vom Hauptprozess erzeugt wird. Passen Sie hierfür die Datei unicorn.conf.rbfolgendermaßen an:
    before_fork do |server, worker|
      if defined?(ActiveRecord::Base)
    
    ActiveRecord::Base.connection.disconnect!
    
    RailsConnector::CmsBaseModel.connection.disconnect!
      end
    end
    after_fork do |server, worker|
    
  if defined?(ActiveRecord::Base)
        config = ActiveRecord::Base.configurations[Rails.env] ||
    

        Rails.application.config.database_configuration[Rails.env]
        ActiveRecord::Base.establish_connection(config)
        config = ActiveRecord::Base.configurations["cms"] ||
    
        Rails.application.config.database_configuration["cms"]
    
    RailsConnector::CmsBaseModel.configure_database(config)
    
  end
    

end

Bekannte Einschränkungen

Bei Rails und dem Rails Connector für Infopark CMS Fiona sind derzeit die folgenden Einschränkungen bekannt:

  1. Spiegeldateien werden nicht unterstützt.
  2. Wenn Rails und der Infopark Rails Connector auf einem 32-Bit-Rechner eingesetzt werden, führen Datumswerte ab dem 19. Januar 2038 zu Fehlern bei der Auslieferung der betreffenden Inhalte. Bei 64-Bit-Systemen tritt dieser Fehler nicht auf.